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Shortynale 2026 - Wir stellen die neue Jugendjury vor!
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Ein guter Film endet nicht mit dem Abspann!

Von 18.-22. August ist es wieder soweit: Die Shortynale ist zurück und schlägt mit vielen Neuerungen wie ein Komet in Klosterneuburg ein. Neben der namhaft renommierten Shortynale Jury, vergibt eine Jugendjury heuer erstmals einen Preis!

Anbei das Interview mit den Mitgliedern der Jugendjury:



Kurzfilme schauen, darüber diskutieren und am Ende den besten Film küren – was nach dem Traumprogramm für Filmfans klingt, wird beim Kurzfilmfestival in Niederösterreich heuer erstmals Realität. Mit der neuen Jugendjury holt die Shortynale junge Cineast:innen ins Zentrum des Festivals. Welchen Film sie letztlich zum Gewinner küren, wird noch zur Qual der Wahl, denn sie bringen unterschiedliche Perspektiven mit. Von Filmstudium über eigene Regie-Erfahrung bis hin zur puren Leidenschaft fürs Kino. Wir haben die Jury vor Festivalstart zum Gespräch gebeten.

Warum wolltet ihr Teil der ersten Jugendjury werden?

Fynn (19): „Ich habe mich entschieden zu bewerben, weil ich selbst ein begeisterter Regisseur bin und selbst gerne auf Filmfestivals gehe. Somit wollte ich auch mal die andere Seite hinter den Kulissen erkunden und die Menschen hinter dem Festival kennenlernen.“

Lucia (22): „Ich möchte die Möglichkeit nutzen, das theoretische Wissen aus meinem Studium in der Praxis anzuwenden. Ich möchte die Filme aber nicht nur wissenschaftlich analysieren, sondern bin gespannt darauf, sie gemeinsam mit den anderen zu diskutieren und die unterschiedlichen Perspektiven zu hören.“

Tamina (21): „Mich motiviert besonders die Möglichkeit, gemeinsam mit den anderen Jurymitgliedern über Filme zu diskutieren und den besten Film auszuzeichnen.“

Was macht für euch einen Gewinnerfilm aus?

Lucia: „Ausschlaggebend für einen Gewinnerfilm ist für mich, dass er über den Abspann hinaus nachwirkt und mich auch im Nachhinein noch beschäftigt. Außerdem arbeitet ein guter Film mit Symbolen, Details und Metaphern.“

Barbara (19): „ … wenn er Gefühle weckt, mit Emotionen spielt und man durch das Schauspiel der Charaktere in die Geschichte reingezogen wird.“

Miriam (16): „Also ich lege am meisten Wert auf die Message und den Wiedererkennungswert des Films. Meiner Meinung nach muss man einem Gewinnerfilm ansehen, dass sich viele Gedanken gemacht worden sind.“

Ceci (20): „Bei einem guten Film erinnere ich mich, wie ich mich beim Anschauen gefühlt hab, mehr als an die genaue Handlungsabfolge.“

Worauf freut ihr euch beim Festival am meisten?

Miriam: „Am meisten gespannt bin ich auf die Horrornacht.“

Ceci: „Bei mir auch, definitiv die Horrornacht.“

Barbara: „Die Gespräche nach den Vorführungen und die Energie im Kinosaal machen für mich den Reiz eines Filmfestivals aus.“

Lucia: „Am meisten gespannt bin ich als ausgebildete Elementarpädagogin auf den Programmpunkt „Filme für die Jüngsten“ am Samstag. Außerdem freue ich mich einfach auf die Festivalatmosphäre und den Austausch mit Filmschaffenden.“

Fynn: „Ich freu mich schon sehr auf den diesjährigen Eröffnungsfilm und was rund um diesen Tag alles ablaufen wird.

Und wenn ihr euch einen Gast zur Shortynale wünschen könntet?

Lucia: „Besonders cool wäre es für mich, Olga Kosanovic beim Festival anzutreffen.“

Barbara: „Es würde mich besonders freuen, Christian Petzold beim Festival zu sehen. Seine Filme enthüllen die zartesten Nuancen der dargestellten Charaktere und erzeugen eine spürbare Nähe zu den Protagonisten, ohne dabei ins Klischee abzugleiten.“

Miriam: „Es wäre toll, Merlin Sandmeyer zu sehen.“

Ceci: „Ich würde mich freuen, wenn Lupita Nyong'o da wäre.“

Zum Schluss: Kurzfilm oder Langfilm?

Lucia: „Kurzfilme bevorzuge ich, weil sie es schaffen, in kurzer Zeit intensive Geschichten zu erzählen und dabei oft besonders mutig sind.“

Tamina: „Ich habe großen Respekt vor guten Kurzfilmen, denn in so kurzer Zeit eine Geschichte aufzubauen, Figuren glaubwürdig darzustellen und das Publikum zu berühren, ist eine echte Herausforderung.“

Noah (19): „Ich mag normalerweise Langfilme lieber als Kurzfilme, da man sehr viel Handlung einbauen kann und man Zeit hat sich darin zu vertiefen. Ich finde es aber unglaublich spannend zu sehen, wie viel man in einem Kurzfilm erzählen kann.“

Lara-Maria (20): „Bei der Länge bin ich echt unkompliziert. Ich schau mir auch drei Stunden an, wenn es mich packt.“

In einem Punkt ist sich unsere Jugendjury jedoch einig …

Lucia: „… dass ein Film über den Abspann hinaus nachwirken muss.“
Lara-Maria: „… wenn ich nach dem Film noch drüber nachdenke …“
Noah: „… wenn er etwas in mir auslöst …“
Tamina: „… und auch nach dem Kino noch im Kopf bleibt.“
Barbara: „… wenn er Gefühle weckt.“
Miriam: „… eine Message hat.“
Fynn: „… mich in seinen Bann zieht.“
Ceci: „Man erinnert sich sowieso eher daran, wie man sich gefühlt hat, als an die genaue Handlungsabfolge.“

Welche Produktion am Ende den ersten Preis der Jugendjury der Shortynale und das von der Erste Bank Klosterneuburg dotierte Preisgeld mit nach Hause nimmt, entscheidet sich von 18. bis 22. August in Klosterneuburg. Diskussionsstoff dürfte es jedenfalls genug geben – welche Filme die Jury und das Publikum dabei erwarten, zeigt das vollständige Festivalprogramm, das am 6. August veröffentlicht wird.
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