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Frühjahrsallergien: Ursachen, Symptome und Auslöser
Die Frühjahrsallergien, oft auch als Heuschnupfen oder saisonale allergische Rhinitis bekannt, treten wieder auf. Betroffene klagen meist über eine verstopfte, juckende oder laufende Nase, Niesen, tränende, rote oder geschwollene Augen, Juckreiz im Augen- oder Rachenbereich bis hin zu Atembeschwerden.
Im Frühjahr sind besonders Pollen von Haseln und Birken sowie von Wiesenrispengras, Roggen und Lieschgras häufige Auslöser. Auch Mehltau, besser bekannt als Schimmelpilz, kann eine große Herausforderung für Allergiker darstellen. Der Frühjahrsregen schafft das perfekte Ambiente für Schimmelsporen, sodass sie sich in Wohnbereichen wie der Küche oder dem Bad bilden können. Auch im Freien ist man dieser Art von Pilz nicht entkommen, denn er setzt sich auf Pflanzen oder findet sich im Wasser wieder.
Mit den immer wärmer werdenden Tagen tauchen auch die Insekten wieder auf. Was für manche überraschend sein könnte, sind starke allergische Reaktionen auf Insektengifte. Diese treten oft auf, wenn Gifte eingesetzt werden, um sich gegen lästige Insekten zu wehren. Manchmal wird jedoch übersehen, dass diese Gifte starke Allergiesymptome auslösen können.
Eine Allergie hat man nicht von Geburt an, sondern man entwickelt sie im Laufe des Lebens, etwa durch genetische Veranlagung und Umweltfaktoren. Sie entsteht, weil unser Immunsystem eine überschießende Reaktion auf eine für uns eigentlich harmlose Substanz (Allergen) zeigt. Kommt unser Körper mit Allergenen wie Pollen in Kontakt, stuft das Immunsystem diese fälschlicherweise als gefährlich ein. Daraufhin bildet es spezifische Abwehrstoffe, die sogenannten IgE-Antikörper, was zunächst unbemerkt abläuft. Erst beim zweiten Kontakt verspüren wir Symptome. Die Antikörper erkennen die Allergene sofort und aktivieren Mastzellen, die Histamin freisetzen. Erst durch diesen Botenstoff treten die typischen Allergiesymptome auf.

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