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Filmtipps
Mamma Mia! Here we go again!
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Zehn Jahre nach der Erscheinung des inzwischen zum Klassiker gewordenen Filmhit „Mamma Mia!“ lassen wir die fiktive griechische Insel Kalokairi ein weiteres Mal beben. Zur Musik der schwedischen Popgruppe ABBA wird abermals das Tanzbein geschwungen und „Mamma Mia 2 – Here we go again!“ lässt unsere Sommergefühle erneut aufleben.

Einiges an Zeit ist vergangen, seitdem Sophie (Amanda Seyfried) mit ihrem Traumboy Sky (Dominic Cooper) davongesegelt ist, um die große weite Welt zu erkunden und ihrer Mutter Donna (Meryl Streep) mit einem ihrer drei Väter Sam (Pierce Brosnan) auf der Insel zurückgeblieben ist. Fünf Jahre später finden wir uns wieder auf Kalokairi und einiges hat sich geändert. Sophie steht kurz davor ein Hotel zu eröffnen, während Sky wegen seines Jobs in New York arbeitet. Das Hotel soll etwas ganz Besonderes werden, um ihrer Mutter Donna zu gedenken, die ein Jahr davor von ihnen gegangen ist.

Gleichzeitig versucht Sophie die Leidenschaft ihrer Mutter für diese besondere Insel nachzuvollziehen und zu verstehen was Donna im Jahre 1979 hierher getrieben hat. Das Publikum erlebt hierbei einen ständigen Wechsel zwischen der Handlung des gegenwärtigen Inselgeschehens und der Erlebnisse ihrer Mutter in jungen Jahren, gespielt von Lily James.

So kommt es, dass Donna, die gerade einen eindrucksvollen Abschluss auf ihrer Universität in Oxford geliefert hat, merkt, dass sie nichts in England hält. Selbstbewusst und eigenständig wie die junge Frau aufgrund des zeitintensiven Gesang-Jobs ihrer eigenen Mutter schon immer war, will sie etwas von der Welt sehen und unbedingt ihre Traumdestination, Griechenland besuchen. Gesagt, getan! Nach einer wilden, musikalischen Nacht in Paris, wo sie einen von Sophies drei Vätern, Harry, kennenlernt und die Nacht mit ihm verbringt, begibt sie sich auf den Weg nach Kalokairi. Dort lernt sie Sam kennen und lieben. Doch als kurz davor die Wahrheit über Sams Verlobung ans Licht kommt ist Donna maßlos enttäuscht und will ihn niemals wieder sehen.

Um Donna von ihrem Liebeskummer zu befreien und sie auf andere Gedanken zu bringen reisen ihre zwei besten Freundinnen Tanya und Rosie an. Gemeinsam schaffen sie es Donna mit Musik und Tanz aus ihrem Trübsal herauszulocken und gemeinsam rocken die Dynamos die Insel! Außerdem findet der charmante schwedische Bootsfahrer Bill, der sie auf die Insel geführt hat, den Weg zurück zu Donna und somit verbringt diese die dritte romantische Nacht auf ihrer Reise mit Bill.
Zurück in der Gegenwart beginnt Sophie mit der Zeit zu verstehen wie ihre Mutter es ganz alleine geschafft hat sich ein komplett neues Leben aufzubauen, ohne viel Hilfe von anderen. Denn als die junge Donna erkennt, dass sie ein Baby erwartet war plötzlich jegliche Angst vom Alleinsein wie weggewischt, denn sie hatte ja ihre kleine Tochter und somit waren die beide niemals alleine.

„Mamma Mia – Here we go again!” schafft es nicht ganz an seinen Vorläufer „Mamma Mia“ heran, denn dazu fehlt die pure Sommerfreude, die Hits von ABBA und ganz eindeutig die schauspielerische Leistung von Meryl Streep. Leider ist der zweite Teil größtenteils von einer gewissen Trauer für Donna überschattet, was man nicht nur am Inhalt des Films, sondern auch an der Musikwahl merkt. Ein Versuch diese traurige Stimmung mit einem Gefühl der Lebensfreude auszugleichen repräsentiert die Darstellung der jungen Donna, die beinahe durchgehend als übertrieben glücklich, offen, lebensfroh und dynamisch abgebildet wird.
Und dennoch bleibt die Trauer und das Mitgefühl bestehen, sodass am Ende des Filmes womöglich sogar ein paar Tränen fließen könnten.

Trotzdem ist „Mamma Mia – Here we go again!” ein absolutes Muss, vorallem für all jene, die den ersten Teil der Serie schon lieben gelernt haben. Denn auch der Nachfolger verspricht eines: Sommer, Tanz und ganz viel ABBA!

Viel Spaß im Kino!


JK
Worauf wartet ihr noch? Hier geht's auf zum Trailer!



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