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Filmtipps
To All The Boys I've Loved Before
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Stellt euch vor eure intimsten Gedanken über eure heimliche Schwarme würden an diese weitergegeben werden. Lara Jean passiert genau dies und sie begibt sich somit auf eine wilde Reise auf der sie erfahren soll was es heißt zu lieben und geliebt zu werden.

Lara Jean Covey (Lara Condor) war in ihrem Leben genau fünf Mal verknallt. Doch da das halb-koreanische Mädchen viel schüchterner ist, als ihre beiden, ihr sehr nah stehenden Schwestern, Kitty und Margot, spricht sie mit keinem über diese Jungen. Denn egal wie romantisch sie sich ihre Fantasie ausmalen kann, geprägt von einer Vorliebe für Liebesromane, im wahren Leben sieht ihr Liebesleben sehr uninteressant aus. Anstatt mit Freundinnen, die in ihrem Leben auch eher eine Mangelware sind, an Samstagabenden auszugehen, kümmert sie sich um ihre jüngere Schwester und verbringt den Abend vor dem Fernseher.

Natürlich fühlt sich Lara Jean somit oft einsam oder Fehl am Platz, vorallem seit Margot, ihre ältere Schwester, die Familie verlassen hat, um im weit entfernten Schottland zu studieren. Doch warum hat das 16 Jahre alte Mädchen so große Angst sich dem Verliebtsein hinzugeben und nicht nur davon zu träumen? Als sie noch ein kleines Mädchen war ist ihre Mutter gestorben und seitdem trägt Lara Jean die Angst mit sich zu viele Leute in ihr Leben zu lassen, die dieses wieder schmerzvoll verlassen könnten.

Um ihre Gefühle also zu verarbeiten hat sie jedem ihrer Verehrer einen Brief geschrieben mit der Intention diesen niemals irgendjemandem zu zeigen. Doch dann passiert das Unvermeidliche – die Briefe wurden auf wundersame Art und Weise entdeckt und an die addressierten Empfänger geschickt. Allen voran Josh, dem Exfreund von Margot, für den Lara Jean viel empfunden hat, da er vor seiner Beziehung mit ihrer Schwester ihr bester Freund war. Panisch versucht Lara Jean somit einer Konfrontation mit Josh zu entkommen und nimmt es dafür sogar in Kauf Peter Kavinsky (Noah Centino), ihren ersten Flaschen-Drehen-Kuss im Alter von 11 Jahren, nochmals zu küssen, um Josh abzuwimmeln. Auch Kavinsky hat einen Brief von Lara Jean erhalten und versucht ihr sanft zu vermitteln, dass er geschmeichelt ist, aber kein Interesse an ihr hegt.

Dennoch traut sich Lara Jean Peter an, wodurch Peter die Idee hat vorzugeben mit Lara Jean eine Beziehung zu führen. Mit welchem Ziel? Nun ja, Peter will seine Exfreundin, Gen, auch bekannt als Lara Jeans Exfreundin und inzwischen Feindin, eifersüchtig machen, sodass sie zu ihm zurückkommt. Geplant, getan. Nachdem die beiden also einen Vertrag für ihre Fake-Beziehung aufgestellt haben, kommt das Ganze ins Rollen und Lara Jean fühlt sich überraschend gut in Peters Anwesenheit.

Ihre „Beziehung“ erreicht den Höhepunkt als sie gemeinsam auf den Schul-Ski-Ausflug fahren und Peter dort zugibt echte Gefühle für Lara Jean entwickelt zu haben. Aber wird Lara Jean es schaffen ihre Ängste zu überwinden und sich dem Kribbeln im Bauch, das auch sie für Kavinsky empfindet, hinzugeben, oder wird dieser wieder zurück zu Gen laufen? Und was ist mit Josh? Werden Lara Jean und er ein klärendes Gespräch führen und wieder Freunde sein können?

„To All the Boys I‘ve Loved Before” ist ein romantischer Tennie-Film, der sofort nach seiner Veröffentlichung durch die Decke gegangen ist. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Jenny Han erreicht auch der Film eine hohe Zusprache des Publikums und lässt einen als Zuseher über seinen eigenen Zugang zur Liebe und zu Verlusten nachdenken. Gleichzeitig kommt man nicht so schnell aus dem Schwärmen hinaus und fiebert dadurch mit den Charakteren mit. In meinen Augen ein absolutes Muss für alle Teenager und Rom-Com-Liebhaber von dreizehn Jahren aufwärts.

Viel Spaß beim Mitschwärmen und Vor-Sich-Hin-Träumen!


JK
Natürlich findet ihr hier den süßen Trailer zum Film!



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