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Filmtipps
Mädelstrip
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Dschungel-Camp für Verzweifelte. Goldie Hawn und Amy Schumer kämpfen sich als Mutter und Tochter durch Südamerika und lassen dabei kein einziges Klischee im Verborgenen. Eine Komödie, die man eigentlich nur als tragisch bezeichnen kann, sowohl in ihrer Geschichte, als auch in ihrer Ausführung.

Eigentlich müsste man denken, das bei diesem Film doch nichts schief gehen könnte: zwei Komikerinnen, zwei verschiedener Generationen abstammend, die sich im exotischen Südamerika von einer Turbulenz in die nächste stürzen. Doch leider ist „Mädelstrip“ eine überdrehte Enttäuschung, trotz der Starbesetzung mit Amy Schumer und Goldie Hawn.

Emily Middleton ist 30 Jahre alt und weiß ihr Leben nicht zu schätzen. Leichtsinnig wie sie sich gibt verliert sie gleich zu Beginn der Komödie nicht nur ihren Job, sondern auch ihren Freund, der sie aufgrund anderer Frauen hängen lässt. Nun besteht für Emily jedoch das Problem, dass sie keine Begleitung mehr für ihren schon im Voraus bezahlten Urlaub in Ecuador findet. Aus ihrer Verzweiflung heraus entscheidet sie sich schließlich dazu ihre Mutter, Linda (Goldie Hawn), zu bitten sie zu begleiten. Die einst wilde Hippie-Queen der 60er Jahre lebt inzwischen mit ihren Katzen und Emilys Bruder in ihrem Haus und scheint selbst ziemlich einsam zu sein.

So kommt es, dass Mutter und Tochter sich nach Ecuador begeben und, wie sollte es anders sein, dort überfallen und entführt werden. Gemeinsam müssen sie um ihre Freiheit kämpfen und den mystischen und gefährlichen Dschungel durchqueren. Ein pures Desaster ist vorprogrammiert.

Das Ärgerliche an „Mädelstrip“ ist der ideenlose Inhalt der Komödie. Wer will als 30jährige noch mit seiner festgefahrenen Mutter auf Urlaub fahren? Einfach nur peinlich. Auch die Reihenfolge der Geschehnisse ist schwer zu folgen und unrealistisch, aber auf eine unangenehme Art und Weise. Des Weiteren ist die gesamte Komödie von oberflächlichen Stereotypen geprägt, die nicht einmal das kleinste Schmunzeln hervorlocken. Aus den 97 Minuten wird man einfach nicht schlau, oder vielleicht liegt das bloß an meiner Wahrnehmung und ihr seht die Komödie ganz anders? Ich für meinen Teil kann „Mädelstrip“ jedoch nicht wirklich weiterempfehlen. Vielleicht wäre für Hawn die Zeit gekommen die Pension anzutreten, denn diese minderwertige Schauspielleistung hat die Geschichte nicht einmal annähernd zum Guten gekehrt.

JK
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