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Sommernächte voller Sterne
Lange, warme Sommernächte bieten die besten Möglichkeiten, den Sternenhimmel zu beobachten. Wie man das am besten macht und an welchen Nächten es sich besonders auszahlt, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Um den Sternenhimmel möglichst klar und vollständig beobachten zu können, sollte man einen möglichst dunklen Ort aufsuchen und sich dort zunächst etwa 20 Minuten an die Dunkelheit gewöhnen. Das bedeutet, während dieser Zeit nicht in helles Licht zu schauen. Auch Handys sollte man dafür nicht benutzen. Nach einiger Zeit sollte man, sofern der Himmel klar ist und man diese Tipps befolgt hat, bereits einige Sterne erkennen können. An diesem Punkt reicht das bloße Auge aus. Wer die Sterne jedoch noch genauer beobachten möchte, kann zu Hilfsmitteln wie einem einfachen Fernglas oder sogar einem Teleskop greifen.
Besonders die Venus oder der Jupiter lassen sich gut mit bloßem Auge erkennen.
Die Venus, auch als Abend- oder Morgenstern bekannt, strahlt nach der Sonne und dem Mond am hellsten am Himmel. Außerdem ist sie oft das erste Objekt, das man nach dem Sonnenuntergang sehen kann. Jupiter ist der zweithellste Planet am Nachthimmel und zeichnet sich durch sein kräftiges und ruhiges Leuchten aus.
Auch den Mars kann man manchmal gut an seiner rötlichen Farbe erkennen. Allerdings ist er nicht immer gut sichtbar, da seine Helligkeit je nach seiner Position zur Erde variieren kann.
Mitte August (11.–12. August) erreichen die Perseiden, einer der bekanntesten Sternschnuppenschauer, ihren Höhepunkt. Zu dieser Zeit kann man besonders viele Meteore pro Stunde beobachten, wobei die meisten in der zweiten Nachthälfte zu sehen sind.
AK

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