Veranstaltungen
01.05.2021 bis 31.12.2021  |  ARTS aktiv - Wir vermalen eine Gedichtzeile
Ort:
Ziersdorf

Projekt: Wir vermalen eine Gedichtzeile

Projektidee und Organisator: Monika Bajer
Nach Aufruf zur Einsendung von Gedichtzeilen an alle Literaten der ART Schmidatal (ohne dass die teilnehmenden malenden Künstler wussten von wem diese Gedichtszeile ist) wurde „Dort wo die Sonne die Erde küsst, dorthin will ich entfliehen…..“ ausgewählt.
Die Zeile stammt aus einem Gedicht des ARTS Literaten Friedrich Damköhler.
Abgabefrist war 30.4.2021.
Die eingegangenen Werke werden in der Homepage und 2022 in der ARTS Galerie im Konzerthaus Weinviertel Ziersdorf ausgestellt.
Ein besonderes Dankeschön an Monika Bajer für ihr Engagement.


Die Werke:


"Die Dämmerung", Marion Aigner Acryl 50,8 x 40,5
Durch das Verschmelzen des Tag- und Nachtgreifvogels wird der Moment des Überganges dargestellt, wenn die Sonne zum ersten Mal die Erde berührt.


"Wave of Live", Rosemarie Aumann Acryl 60 x 50
Wenn wir oft trübe Gedanken haben...warum auch immer, einfach dieses Bild betrachten und sich hineinfühlen. Die Augen schließen und sich einfach fallen lassen und vor sich hinträumen.


"Kirkjufellsfoss - der beschwerlich Weg zum Glück", Andrea Bachofner Aquarell 30 x 40
Denn egal, wie beschwerlich der Weg ist (steile Felsklippen, reißender Bach, Hügel, die es zu bewältigen gilt), es gibt immer ein wundervolles Ziel, dass es zu erreichen lohnt (Sonnenuntergang = Licht, Wärme, Freude, Erholung).


"Sehnsucht", Monika Bajer Mischtechnik 40 x 50
Wenn ich wohin entfliehen will, so habe ich nach etwas Sehnsucht. ist ein inniges Verlangen nach Personen, Sachen, Zuständen oder Zeitspannen. Das Symbol für ein Gefühl, das offenbar jeder kennt – und welches Wissenschaftler bis heute kaum erklären können.


"Dort wo die Sonne die Erde küsst ...", Walter Fahringer Öl auf Leinen 40 x 50
Dort wo die Sonne die Erde küsst.


"Dort wo die Sonne die Erde küsst ...", Helga Farasin Aquarell 50 x 35


"Das Morgenlicht lässt die Heimat erstrahlen", Christine Frey Öl auf Leinen 100 x 100
Das Foto ist schon länger bei einer Wanderung auf das Hocheck entstanden und ist die unmittelbare Heimat von mir. Es hat Kindheits- und Heimatsgefühle geweckt und die Idee, diese Szene in ein Bild zu packen hat mich nicht mehr losgelassen bis zu dem Satz von Fritz Damköhler „….“


"Fernweh", Peter Hafner Öl auf Leinen 60 x 80
Das ist meine Interpretation von Fernweh


"Araquaia", Paula Foukal Spachtelarbeit mit Ölfarben 60 x 80
Die Schönheit und Kraft der Natur erleben. Ihre Größe, ihre Unvergänglichkeit erahnen. Sie ist ewig und an allen Enden.Trotz unserer Unzulänglichkeit dürfen wir für kurze Zeit ein Teil von ihr sein.


"Seebrücke in Heringsdorf", Marianne Nödl Aquarell 30 x 40
Ein wunderbarer Urlaub, den ich irgendwann wiederholen möchte! Da gab es einen wunder- wunderschönen Sonnenuntergang, der so exakt zur Gedichtzeile passt!


"The Rose", Christine Weiser Öl auf Leinen 50 x 150
Die weiße Rose – hier das Symbol für die Seele, die rein und unschuldig auf die Erde gekommen ist – strebt permanent danach sich als Licht und Liebe zu erfahren - jeden Moment und jeden Tag in guten und weniger guten Zeiten.
Mit jeder Erfahrung durchläuft sie eine Entwicklung und ist zufrieden sich als ICH BIN erlebt zu haben!


Fernweh
(Friedrich Damköhler)

Dort wo die Sonne die Erde küsst
Dorthin will ich entfliehen
Will das weite Wandern ertragen
Will in die wartende Ferne ziehen

Will Täler und Auen durchqueren
Will am höchsten Berge stehen
Nur kurz will ich dann rasten
Und die nahe Ferne sehen

Ich schnüre gern mein Bündel
Nimm auf das bisschen Mein
Erinnerung und Heimweh
Schick mir dann hinterdrein

Was mich so in die Ferne zieht
Es steht auf keinen Karten
Es ist das drängende Gefühl
Dass Menschen auf mich warten







damkoehler@aon.at
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