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Mehl billiger als eine Dose Katzenfutter!!!
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Ist es notwendig, dass Konzerne durch Preisdumping, nur weil sie Zugang zum Konsumenten haben, das Image des Produktes und des Herstellers zerstören, um selbst daraus Profit zu schlagen, ohne zu denken, was morgen sein könnte.

Eine Mühle zu bauen ist für einen Konzern nicht schwer, aber diese stetig zum Mahlen zu bringen, ist nicht einfach. Denn dieses fundierte Hintergrundwissen fehlt den Managern von heute, denn die haben nur eines im Blick, und das ist Kommerz.

Ein Blick zurück:
Kuchenbacken verboten.

Wussten Sie, dass am 27.1.1915 in Deutschland sämtliche Brotgetreide- und Mehlvorräte beschlagnahmt wurden? Alle Getreide- und Mehlvorräte mussten mit einem Formular auf dem Rathaus gemeldet werden. Tage später wurde sogar eine Mehlkarte eingeführt. Mehl war damit nur noch gegen Vorlage der Karte erhältlich. Am 8.2.1915 wurde dann sogar das Backen von Kuchen aller Art verboten.

Die Einführung solche einer Mehlkarte würde gerade diese Manager empfindlich treffen, weil ihnen ihre Sichtweise dann vor Augen führen würde, dass man sich nicht alles kaufen kann. Das höchste Gut neben der Gesundheit ist Wasser und ein gesundes Lebensmittel.

Liebe Manager,
bitte zerstört nicht diese lebenswichtigen Güter durch euren „ Privatisierungswahn“.
Diese Güter gehören uns allen und sollen noch für Generationen erhalten bleiben.
Besinnt euch auf das Wesentliche im Leben und nicht auf Unsinn und Luftblasen.
Wie die Vergangenheit zeigt, kann es schneller in die andere Richtung gehen, als einem lieb ist.
Hoffentlich finden wir bald den richtigen Umschalthebel. Vor allem für unsere Kinder.

Ein Kilo Mehl sollte wieder teurer sein als eine Dose Katzenfutter.
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