jCARD anfordern
Filmtipps
Sch‘tis in Paris – eine Familie auf Abwegen
schtisinparis.jpg

Endlich ist es wieder so weit! Eine weitere Geschichte aus dem Hause „Sch’ti“ wird auf die Leinwand gebracht und genauso wie sein Vorgänger scheint auch „Sch’tis in Paris – eine Familie auf Abwegen“ eine Menge Chaos und französische Verwirrung und vor allem Humor mit sich bringen.

Valentin D. (Dany Boon) ist ein bekannter Innenarchitekt. Gemeinsam mit seiner Partnerin in der Arbeit und Zuhause, Constance ist er gerade drauf und dran seine Karriere auf ein neues Level zu heben. Die beiden bereiten zur Zeit eine Retrospektive im Palais de Tokyo im wunderschönen Paris vor, wo Valentin seit langer Zeit lebt. Von den Medien als armes Waisenkind dargestellt und bemitleidet, verdient Valentin inzwischen ein Vermögen damit Möbel zu designen, die sich jedoch nicht immer als bequem und parktisch etablieren.

Was aber keiner weiß ist, dass Valentin sehr wohl eine Familie hat, die im Département Nord wohnt und mit der er seit gefühlten Ewigkeiten nichts mehr zu tun hatte. Seine außergewöhnliche, für die meisten Pariser abschreckende, Sprache hat er sich rasch abgewöhnt, sodass keiner Verdacht schöpft und ihn als einen „Sch’ti“ entlearvt. Dem Rest der Welt hat er erzähllt, dass ihn seine Mutter gleich nach seiner Geburt verlassen hatte, wodurch seine Geschichte in allen Medien kursierte und er seine Berühmtheit erreichen konnte. Nur seine Partnerin, Constance, kennt die wahre Geschichte und bekräftigt ihren Mann immer wieder dabei seine viel zu komplizierte, anstrengende Familie von seinem Leben, am besten von Paris, fernzuhalten.

Aber natürlich kommt alles ganz anders. Ausgerechnet zu Valentins so wichtiger Retrospektive taucht plötzlich sein Bruder, inklusive Frau und Kind auf. Und wen haben sie noch mitgebracht? Genau! Valentins Mutter, die genau an demselben Tag ihren 80. Geburtstag feiert und mit der falschen Versprechung einer Überraschungsparty, von ihrem lieben Valentin organisiert, nach Paris gelockt wurde. Das überraschende Auftauchen seiner Familie erschüttert Valentin unheimlich, vor allem da er in der Öffentlichkeit doch ein Waisenkind ist und einen Skandal für seine Karriere alles andere als gebrauchen kann.

Schlussendlich schaffen Constance und Valentin es die Familie Sch’ti in ihr Haus zu führen, ohne ein allzu großes Chaos und Verwirrung bei der Retrospektive zu hinterlassen. Erst noch geben sie vor tatsächlich eine Geburtstagsparty geplant zu haben, da Valentin das schlechte Gewissen einholt, als ihm sein Bruder von der Allzheimererkrankung der Mutter berichtet. Aber diese ist gar nicht krank und durchblickt das ganze Theater! Aufgeladen wie die ganze Situation ist kommt es zu einem Streit, bei der sich die Familie endgültig zerstreitet und alle ihres Weges gehen.

An genau demselben Abend erleidet Valentin einen grausamen Autounfall. Als er nach einer schwierigen und langen Operation wieder aufwacht ist er nicht mehr der Alte. Er befindet sich in dem Zustand, in dem er vor 25 Jahren war, als er sein Zuhause verließ, um nach Paris zu gehen. Valentin ist wieder zum Muttersöhnchen und Familienliebhaber geworden, erkennt seine Frau nicht und das Schlimmste von allem: er spricht nicht mehr sein einwandfreies Französisch, nein, er spricht wieder wie die Sch’tis!

Wird Valentin jemals wieder der werden, der er vor dem fatalen Unfall war, oder wird nun für immer ein Sch’ti bleiben? Wie wird Constance reagieren, die die Sprache der Sch’tis doch so sehr verabscheut? Und natürlich die Frage aller Fragen – wird er seiner Familie eine Chance geben und sie ein Teil seines Lebens sein lassen?

„Sch’tis in Paris – eine Familie auf Abwegen“ ist geprägt von Dany Boons französischer Filmemacherei und bringt wie immer eine Menge Humor und Chaos mit sich. Leider kommt der besondere Dialekt der Sch’tis in der deutschen Übersetzung kaum heraus, wodurch ich euch nur raten kann den Film auf Französisch mit deutschem Untertitel anzusehen. Aber auch die deutsche Version ist durchaus amüsant und extrem komisch – ein toller Film für einen angenehmen verschneiten Sonntagnachmittag mit seinen Liebsten.


JK
Hier findet ihr den komischen Trailer zum Film.



zurück     drucken

ABOUT
jCARD TV
PICTURES
JOBS
MAIL
IMPRESSUM
DATENSCHUTZ HINWEIS