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Prinzessinnentausch
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Als die Bäckerin Stacy im fernen Europa auf ihre vermeintliche Doppelgängerin, die Herzogin von Montenaro, Margaret trifft nutzen die beiden Frauen ihre unvergleichbare Ähnlichkeit zu ihren Gunsten aus und tauschen für zwei Tage ihr Leben. Wer hätte bloß gedacht, dass diese zwei Tage beide ihrer Leben derart auf den Kopf stellen würden?

Die junge US-Amerikanerin Stacy (Vanessa Hudgens) ist von Natur aus eine Person, die jede Minute ihres Lebens im Vorhinein durchplant und den Plan mehrmals durchgeht, um den Erfolg auch wirklich zu garantieren. Doch es gibt Dinge im Leben, die man nicht planen oder vorhersehen kann, so wie zum Beispiel den Moment in dem Stacys langjähriger Freund Paul die Beziehung mit ihr beendet. Stacy versucht sich davon nicht unterkriegen zu lassen und als sie eines Tages zufällig sieht wie schnell Paul über die Beziehung hinweggekommen ist und ein neues Leben mit einer neuen Frau führt, wird ihr klar, dass auch sie ihr Leben in die Hand nehmen muss.

Wie es der Zufall so will hat sie ihr bester Freund und Geschäftspartner, den sie seit 20 Jahren kennt, namens Kevin (Nick Sagar) für einen Weihnachts-Back-Wettbewerb im fernen europäischen Königreich Belgravia angemeldet und Stacy wurde zu dem Bewerb eingeladen. Gemeinsam machen sich die beiden gemeinsam mit Kevins Tochter, Stacys Patenkind Olivia, auf den Weg ins weihnachtliche Belgravia.

Dort es geht es nur so drunter und drüber, denn ausgerechnet an Neujahr soll der gutaussehende Prinz von Belgravia Edward (Sam Palladio) und die Herzogin von Montenaro, Margaret, verheiratet werden. Als Stacy und Kevin einige Tage vor dem Bewerb vor Ort ihre Küchenutensilien vorbereiten, läuft Stacy alleine zufällig der Herzogin über den Weg und die beiden erschrecken fürchterlich, als sie sich zum ersten Mal ansehen. Denn die beiden gleichen sich wie einem Ei dem anderen, wie aus dem Gesicht geschnitten und bemerken somit, dass sie auf irgendeine Art und Weise miteinander verwandt sein müssen, sonst wäre diese Unverwechselbarkeit doch gar nicht möglich!

Bei dieser schicksalhaften Begegnung kommt der Herzogin eine Idee, die ihr einen Traum erfüllen würde. Sie will ihr Leben mit das von Stacy tauschen, und sei es für nur ein paar Tage, denn die Herzogin verspürte schon von klein auf den Drang einmal ein normales Leben zu führen. Da Stacy ein gewisses Mitleid mit ihrer royal geborenen Doppelgängerin verspürt willigt sie der Idee ein und so kommt es, dass die beiden gemeinsam üben die Position der jeweils anderen gekonnt zu repräsentieren und zu vertreten. Das ist gar nicht so leicht, wie gedacht! Schließlich musste Margaret ihr Leben lang ein Land vertreten und hat somit ein sehr selbstbewusstes, vielversprechendes Auftreten, was Stacy nicht wirklich behaupten kann. Die macht sich eher Sorgen darum, wie sie Margarets Verlobten täuschen kann, der muss doch merken, dass sie nicht seine Verlobte ist, doch Margaret kann sie beruhigen, da der Prinz genau während der zwei Tage des Identitätstauschs nicht im Lande sein wird.

Dann kommt aber alles ganz anders. Prinz Edward bleibt in Belgravia, um seine Verlobte vor der Hochzeit noch ein kleines bisschen kennenzulernen, sodass er besonders viel Zeit mit Stacy verbringt und auch Margaret scheint sich in ihrer Rolle als Stacy bei Kevin und Olivia wohlzufühlen. Und so passiert das Unvermeidliche – die beide entwickeln romantische Gefühle für den Partner der jeweils anderen…

„Prinzessinnentausch“ ist eine weihnachtliche Romanze wie sie im Buche steht und lebt. Die typische, in Hollywood viel zu oft aufgegriffene Verwechslungsgeschichte versucht vor allem beim Emotionalen anzuknüpfen und den eineinhalb Stunden den Geist einer klassischen Weihnachtsgeschichte mitzugeben. Dies passiert zum Beispiel indem ein spezieller Charakter, ein Passant, eingeführt wird, der zufällig überall zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein scheint. Der alte, weise Mann, natürlich wahnsinnig klischeehaft gewählt in seiner Erscheinung, agiert als Art Schutzengel, der die Liebenden immer wieder auf die Romantik hinweist und das natürlich mit kryptischen Sprüchen, wie ein Engel einer Weihnachtsgeschichte.

Und trotz der ganzen Klischees, dem allseits bekannten Thema und der Vorhersehbarkeit des Ausgangs der Geschichte verzaubert einen das Setting doch auf irgendeine Art und Weise. Wer würde denn nicht einmal im Leben zwei Tage mit einer Prinzessin tauschen wollen? Ein moderner Weihnachtsfilm mit ganz plausiblen Schauspielerinnen und Schauspielern, der genau die richtige Portion Schnee und Weihnachten zur Einstimmung auf die Adventszeit bringt.

Viel Spaß beim Mitträumen, aber nicht zu viel Träumen, meine Lieben! ;-)

JK
Hier findet ihr den weihnachtlichen Trailer des Films.



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