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Set It Up
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Zwei unausstehliche, immerzu gestresste Business-Chefs miteinander verkuppeln? Kann das gut gehen? Harper und Charlie, zwei ausgenützte und hart arbeitende Assistenten wagen den Versuch, um neben ihrem Arbeitsleben auch wieder ein eigenes Leben führen zu können.

Harper (Zoey Deutch) befindet sich in ihren Mitttzwanzigern und arbeitet Tag und Nacht, um ihrem großen Traum mit kleinen Schritten näher zu kommen – eine Karriere als Sportjournalistin. Deswegen arbeitet sie zur Zeit als Assistentin ihrer Chefin (Lucy Liu) und erschwert sich dadurch ihr eigenes Leben tagein tagaus erheblich. Sei es ihr Liebesleben, ihr Abendessen oder gar Freizeitaktivitäten – das alles steht bei Harper hintenan, sobald ihre Chefin sie benötigt.

Aus reinem Zufall trifft Harper eines Tages auf Charlie (Glen Powell), der Harpers Schicksal teilt. Auch er leidet tagtäglich unter dem Druck und den Aufgaben seines Chefs und auch er schafft es beinahe nicht bei so vielen Überstunden ein privates Liebesleben zu führen. Verzweifelt versucht er also seine Freundin, das Model, zu halten, doch dies ist bei so einem Job wahrlich leichter gesagt als getan.

Gemeinsam kommen die beiden plötzlich beim Jammern über ihre anstrengenden Jobs auf die rettende idee ihre Chefs zu verkuppeln, in der Hoffnung selbst somit ein bisschen mehr Freiraum und Privatleben zu erhalten. Gesagt – getan. Als wandelnde Terminkalender ihrer Vorgesetzten bleiben Harper und Charlie in engem Kontakt, um sich terminlich so abzustimmen, dass ihre Vorgesetzten rein zufällig ständig aufeinander treffen.

Die nur so von Stereotypen triefende Rom-Com bietet zwar bloß eine klischeehafte Darstellung einer typischen und allseits bekannten Liebesgeschichte mit einer natürlich vorhersehbaren Storyline, dennoch musste ich persönlich doch immer wieder sehr schmunzeln, was vor allem an der schauspielerischen Leistung der beiden Hauptcharaktere, dargestellt von Zoey Deutch und Glen Powell liegt.

Werden Harper und Charlie es also schaffen ihre Vorgesetzten zu verkuppeln? Werden sie davo profitieren und sich endlich auch ein eigenes, privates Leben aufbauen können? Oder geht der Versuch nach hinten los?

„Set It Up“ zaubert dem Zuschauer trotz der Einfältigkeit ein Schmunzeln auf die Lippen und lässt die Frage bestehen ob es so etwas wie eine „Quarterlife-Crisis“ gibt, bzw. wie die Arbeitsgeneration Y mit solchen Lebenseinstellungen umgehen könnte. Ein schönes Filmchen für laue Sommerabende oder kuschelige Winternächte mit einer Heißen Schokolade in der Hand und Wollsocken an den Füßen. Feel-Good pur ist garantiert!

Viel Spaß beim Schauen!


JK
Natürlich findet ihr hier den Trailer zum Film!



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