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Filmtipps
Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
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Was würdest du tun, wenn du dein ganzes Leben drinnen verbringen musstest, was würdest du tun, wenn du dein Haus nicht verlassen und niemals in die Außenwelt dürftest? Maddy muss genau das jeden Tag aufs Neue durchleben, denn sie leidet an einer schlimmen Krankheit.

Maddy ist 18 Jahre alt. Sie studiert Architektur in einem Online-Kurs von ihrem eigenen Zuhause aus. Seit sie denken kann hat sie das Haus nicht verlassen. Grund dafür ist ein seltener Immundefekt (SCID) an dem das Mädchen seit sie ein Baby war leidet. Jeder Kontakt mit der Außenwelt könnte ihr Totesurteil sein. Deshalb lebt sie in einer geschützten Kapsel, in einer modernen Villa in Los Angeles. Die einzigen Personen mit denen Maddy somit in Kontakt tritt sind ihre Mutter und ihre Krankenschwester.

Doch das ändert sich schlagartig als zu ihrem 18. Geburtstag im Nachbarshaus ein Junge einzieht. Vom ersten Anblick an fühlt sie sich zu dem jungen Nachbarn angezogen und auch der scheint aktiv an Maddy interessiert zu sein. Über ihr Fenster beginnen die zwei also zu kommunizieren und sich über das Leben und sich selbt auszutauschen. Olly lässt sich selbst von Maddys schlimmer Krankheit nicht abschrecken und die zwei entwickeln eine intime Beziehung, das einzige was sie trennt ist eine Glasscheibe.

Aber selbst diese scheint nicht unüberwindbar zu sein. Eines Tages erlaubt Maddys Krankenschwester Olly sie zu besuchen, das einzige was die zwei einhalten müssen ist ein gewisser Sicherheitsabstand und die Regel sich nicht zu berühren. Als Maddy ein paar Tage später alleine zuhause ist lädt sie Olly wieder zu sich ein und riskiert für ihn alles, die beiden küssen sich.

Maddy sehnt sich schon immer verzweifelt danach in die Außenwelt aufzubrechen und aufregende und besondere Erfahrungen zu sammeln. Sie will sich durch ihre Krankheit nicht vom Leben und Lieben abhalten lassen. Gemeinsam mit Olly setzt sie alles aufs Spiel und will eines herausfinden: schafft sie es die Krankheit im Freien zu überwinden und endlich den Ozean zu sehen und zu fühlen?

„Du neben mir“ geht einem direkt ins Herz, siedelt sich dort an und lässt die Tränen nur so fließen. Ein Herzschmerz-Film bei dem man einfach nicht anders kann, als mitzufiebern, zu hoffen und mitzuweinen. Natürlich ist die Teenie-Romanze filmisch gesehen kein Film, der in die Filmgeschichte eingehen wird, aber er lädt zu Denk-Experimenten ein. Was wäre, wenn ich an Maddys Stelle wäre? Dank dem situationsbezogenen Soundtrack fühlt man mit Maddy und Olly noch mehr mit und ist am Ende des Filmes über die Wende umso überraschter.

Der Roman gibt auch als Film seine Geschichte zum Besten und verzaubert sein Publikum rasch. Taschentücher werden unbedingt benötigt und empfohlen. Denn immer wieder beginnt man zu merken wie glücklich man sich selbst eigentlich in der weiten Welt schätzen kann. Man beginnt die Freiheit nach draußen zu gehen zu schätzen. Und das alles dank „Du neben mir“.

Viel Spaß beim Schauen und keine Sorge jeder spürt bei dieser tragischen Romanze die Tränen die Wangen hinunterfließen.


JK
Lasst euch hier vom Trailer überzeugen!



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