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Fluch der Karibik 5: Salazar's Rache
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Jack Sparrow sticht wieder einmal in See und muss sich hierbei vor der Rache des bösen Salazars in Acht nehmen. Ausgerechnet die einzigen Verbündete der ihm dabei helfen will ist der nervige Sohn von Will Turner, Henry, der alles dafür tun würde, den Fluch seines Vaters endlich zu lösen.

Der fünfte Teil der weltweit berühmten Piratenserie beginnt dort, wo sie mit dem dritten Teil geendet hat. Henry Turner, Sohn von Elizabeth und Will Turner, ist inzwischen schon 12 Jahre alt und vermisst seinen Vater unheimlich. Genauso wie diesen zieht es auch ihn selbst auf die weite See hinaus und so kommt es, dass Henry seinen Vater auf der Flying Dutchmen besucht. Seit Jahren ist Henry damit beschäftigt den Fluch seines Vaters zu lösen, sodass dieser nach Hause zurück kehren und nicht mehr an das Schiff gefesselt ist. Doch Will hat jegliche Hoffnung verloren, er bittet seinen Sohn ihn ein für allemal loszulassen und sein eigenes Leben zu leben. Doch Henry denkt erst gar nicht daran.

Einige Jahre später ist Henry Turner zu einem jungen Mann herangewachsen und befindet sich, wie sollte es anders sein, auf einem Schiff. Sein Ziel? Den Mann aufzusuchen, der ihm als einziger beim Lösen des Fluchs helfen kann, niemand geringerer als Jack Sparrow höchstpersönlich. Plötzlich wird Henrys Schiff von Untoten überfallen, unter ihnen der einst verunglückte Kapitän Armando Salazar, der Henry laufen lässt. Er solle Jack vorwarnen, denn Salazar hat noch eine Rechnung mit Sparrow offen, der der Grund für sein Verderben war. Henry macht sich daraufhin direkt auf den Weg in die Karibik zu Jack.

Dieser ist inzwischen jedoch nicht mehr der allseits gefürchtete Pirat, der er einst war. Stets betrunken schafft er es nicht einmal mehr eine Bank auszurauben und seine Crew vertraut ihm auch nicht mehr. Dort lernt Henry die zu Tode verurteilte Hexe, Carina Smyth, kennen, die in Wirklichkeit bloß eine Astronomin ist. Gemeinsam wollen sie den Dreizack finden, der sie alle vor dem Verderben bewahren soll.
Inzwischen hatte sich Salazar schon aufgemacht, Barbossa und sein Schiff aufzusuchen. Sie verhandeln und schließlich schließen sie den Pakt, dass Barbossa Jack an Salazar ausliefern soll, bis spätestens Sonnenuntergang habe er Zeit dies zu tun.

Wird es Henry letztendlich gelingen den Fluch der Karibik ein für alle Mal zu brechen und seinen Vater zu retten? Wer ist Carina wirklich und wer ist der mysteriöse Vater, von dem sie ihr gesamtes Wissen über die Astronomie in einem Buch gelernt hat? Wird Jack nun endlich für seine Vergangenheit bezahlen? Was wird aus Henry? Kehrt er zurück nach Hause zu seiner Mutter? Alleine? Wird Barbossa Jack hintergehen? Und die wichtigste aller Fragen: Wer besegelt am Ende dieses Teils noch die Meere der Karibik?

Nach dem desaströsen vierten Teil der Serie können Zuschauer nach dem fünften Teil wieder ein bisschen erleichterter aufatmen. Auch wenn die Geschichte an sich nicht unbedingt zu den facettenreichsten zählt, werden einige neue Seiten beleuchtet. Ebenfalls erträglich sind die neuen Charaktere und Schauspieler, die sich den ganzen Film über sehr tapfer schlagen. Zum Glück jedoch gibt es aber auch ein großes Wiedersehen mit einigen alten Bekannten, wo Jack diesmal gar nicht so besonders heraussticht, wobei seine Latte mittlerweile auch schon sehr hoch liegt. Was jedoch überragend und vorbildlich gemeistert wurde sind die Effekte. Die Augen haben hierbei ganz schön was zu verarbeiten, denn so viele so hoch qualitative Filmeffekte gab es selten! Diese verleihen manchmal nicht nur ein passend mystisches sondern fast schon künstliches Gefühl, was dem Ganzen jedoch ein bisschen das Realistische der ersten drei Teile nimmt.

Und dennoch muss ich zugeben, dass mich der Film emotional mitgenommen hat. Sei es nun aufgrund des unterbewussten Gefühls dass es ein Abschied von meinem Lieblingspiraten ist, oder doch das Wiedersehen mit alten Liebenden… Ob dies nun das Ende einer Ära ist, das steht in den Sternen. Aber eines steht fest: Auch wenn die ersten drei Teile von Fluch der Karibik nicht getoppt werden können, ist der fünfte Teil ein würdiger Abschied. Und jetzt ist dann aber auch lieber Schluss, sonst besteht die Gefahr, dass mögliche weitere Teile uns eher wieder enttäuschen.

Also viel Spaß im Kino, wippt ein letztes Mal noch zu den berühmten Tönen der karibischen See und bestaunt noch ein letztes Mal die Grazie mit der der betrunkene Jack auf seiner Black Pearl herum torkelt. Stecht mit uns in See! Mitfiebern für Henry und seine Familie ab dem Alter von 12 Jahren ist angesagt, die See braucht Piraten wie euch!

JK
Lasst euch in die Karibik entführen, zumindest gedanklich mit diesem Trailer!



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