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Die Verführten
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Wie weit kann einen der Frust zur Zeit des Bürgerkriegs treiben? Was wird in solch einem Ausnahmezustand toleriert? „Die Verführten“ erzählt von einem Mädcheninternat, das einen verwundeten Soldaten aufnimmt und ihn zu pflegen beginnt. Bald entsteht ein Machtkampf der Geschlechter.

Wir befinden uns im Jahre 1864, mitten im amerikanischen Bürgerkrieg in Virginia. Amy, Schülerin eines Mädcheninternats, entdeckt eines Tages beim Pilze-Sammeln im Wald einen schwer verletzten Soldaten aus den verfeindeten Staaten des Nordes. Sein Name ist John McBurney (Colin Farrell) und er bittet das Mädchen ihm zu helfen. Nachdem sie kurz zögert überwiegt ihr Sinn für die Menschheit und sie führt ihn zur Schule.

Der Schulleiterin, Martha Farnsworth (Nicole Kidman), bleibt somit nichts anderes übrig, als den Mann in Pflege zu nehmen und ihn gleichzeitig vor den eigenen Soldaten zu verstecken. Der männliche Gast sorgt für Unruhe unter den Frauen, die Mädchen streiten sich nahezu um seine Aufmerksamkeit und er wird zum Mittelpunkt des Internats. Um ihn gebührend willkommen zu heißen, bereiten die Frauen ein Festessen zu. Der Soldat selbst gibt sich überraschenderweise freundlich und dankbar. Besonders Miss Morrow (Kirsten Dunst) hat es ihm angetan, in welche er sich später auch verliebt. Um den Frauen für ihre sorgfältige Pflege zu danken, arbeitet er nach seiner Genesung als Gärtner und verwandelt die Wildernis in eine schöne Oase.

Auch Miss Morrow hat ein besonderes Interesse an dem starken Soldaten entwickelt. Als sie ihn eines Nachts aufsuchen will, erwischt sie ihn im Bett mit einem der jungen Mädchen (Elle Fanning). Bestürzt und verzweifelt kommt es zum Streit, in welchem sie ihn die Stiegen hinunter stößt. Die Folgen dieses Sturzes sind fatal. McBurneys verletztes Bein bricht mehrmals, die Schulleiterin sieht keinen Ausweg, als dem bewusstlosen Soldaten, ohne seine Zustimmung, das Bein zu amputieren, um ihm sein Leben zu retten.

Als der Soldat nach der Operation erwacht überkommt ihn die pure Verzweiflung, er ist erschüttert und sieht keinen Grund mehr zu leben. In diesem instabilen Zustand beschuldigt er die Frauen für seinen Verlust. Er steckt seine gesamte Aggression darin die Frauen mit einer Pistole zu verängstigen. Die einzige, die noch annähernd zu ihm durchzudringen scheint, ist Miss Morrow.

Wird sie es schaffen das Gute in ihm wieder zum Vorschein zu bringen, oder wird er sich gänzlich dem Bösen und seiner Frust zuschreiben? Die Zeit muss kommen, in welcher er die Frauen verlässt, sonst finden ihn die für ihn feindlichen Soldaten, oder?

Die historische geprägte Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Gänsehaut pur ist garantiert mit einem ins Gesicht geschriebenen Schock. Für alle interessierte Historik-Liebenden ab dem Alter von 14 Jahren durchaus zu empfehlen!

Viel Spaß im Kino, packt ruhig ein paar Taschentücher mit ein!

JK
Zum interessanten Trailer geht es hier lang!



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