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Den Sternen so nah
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Sie lebt auf der Erde, er am Mars. Doch sie wollen sich treffen und gemeinsam die Schwerkraft besiegen um ihrer Liebe freien Lauf geben zu können. Eine Sci-Fi-Romanze die schnell berührt und fesselt.

„Stell dir vor, ich komme zu dir! – Cool!“
Eigentlich ist Gardner (Asa Butterfield) so wie jeder andere Junge in seinem Alter. Er hat Tulsa (Britt Robertson) in einem Chatroom kennengelernt und die beiden stehen seit einem Jahr in engem Videochat-Kontakt – persönlich getroffen haben sie sich jedoch noch nie. Denn so nahe sich die beiden auch zueinander hingezogen fühlen mögen, sie sind unendlich weit voneinander entfernt, genaugenommen mehrere Millionen Kilometer. Gardner lebt nämlich seit seiner äußerst dramatischen und komplizierten Geburt auf dem Mars, Tulsa auf der Erde, doch davon, dass ihr einziger Freund nicht auf demselben Planeten haust ahnt sie noch nichts. Natürlich fragt man sich warum ein Teenager die Befugnis erlangte auf dem roten Planeten zu wohnen, die Antwort ist medizinisch gesehen alles andere als leicht. Gardners Mutter, eine Astronautin einer wichtigen Mars-Expedition brachte ihn auf jenem Planeten auf die Welt (oder eigentlich auf den Mars) und erlag der Belastung der Geburt, seither hat Gardner den Planeten kein einziges Mal verlassen, da sein Körper nicht dafür ausgerichtet wäre sich der starken Schwerkraft auf der Erde auszusetzen.

Aber Gardner gibt nicht auf, er will auf die Erde reisen, und das nicht nur um Tulsa endlich persönlich zu treffen, sondern auch seinen biologischen Vater und somit eine Verbindung zu seiner Mutter zu suchen. Auf der Erde angekommen wollen ihn die Ärzte jedoch nicht den natürlichen Bedingungen aussetzen, sein Körper scheint der Erdatmosphäre nicht gewachsen zu sein. Gardners Drang nach Freiheit und Antworten auf seine Fragen sind aber größer als die Sorge um sein Wohlbefinden und somit macht er sich alleine auf den Weg zu Tulsa um ihr von seinem Abenteuer zu erzählen und sich auf die Suche nach seinen Wurzeln zu begeben.
Obwohl das Mädchen ihm vorerst nicht glaubt woher er wirklich kommt, entsteht rasch eine enge Verbindung zwischen den beiden, die in eine romantische Beziehung übergibt. Aber werden sie es schaffen Gardners Vater rechtzeitig zu finden ohne ihn in schlimme Gefahr zu bringen? Wie werden sie mit der zu erwartenden Trennung umgehen, wenn Gardner wieder zurück nach Hause muss?

Auch wenn das angesprochene Thema als unrealistisch gilt, stellt die Science-Fiction-Romanze ein äußerst modernes Thema dar und lässt das Ganze dank der verschiedenen Spezialeffekte als zum Greifen nahe scheinen. Die Geschichte der beiden verliebten Teenager geht dem Publikum sehr nahe und kann als „herzzerreißend“ eingestuft werden. Man fiebert mit den beiden ununterbrochen mit und hofft auf ein Happy End. Leider endet die Geschichte dann doch sehr abrupt und lässt den Ideen des Publikums, was die Folgen betrifft, freien Lauf. Eine sehenswerte Romanze, für alle die gerne träumen ab 8 Jahren.

Viel Spaß im Kino und vergesst nicht Taschentücher einzupacken!
„Was ist das, was du auf der Erde am schönsten findest?“ – „Das bist du, Gardner.“


JK
Den sternhellen Trailer findet ihr natürlich hier.



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