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BILDER DES SCHRECKENS!
07.04.2015 11:11:29 Uhr

Bilder sagen mehr als Worte und strafen all jene der Lüge die behaupten "So gut wie jetzt waren wir (die SRS) noch nie" und vorallem jene, die der Meinung sind, es läuft alles zum "Besten" in der Spanischen.

In der niederländischen Fernsehdokumentation „Horse and Country“ waren Ende März auch Bilder eines Tournee-Trainings der Spanischen Hofreitschule zu sehen, die eindeutig und neuerlich dokumentieren, wie heute in der Spanischen Hofreitschule geritten wird (zumindest im Training) und welche Philosophie hier Einzug gehalten hat. Hier kann niemand mehr behauptet, dass auf diesen Bildern NICHT Hyperflexion/Rollkurmethoden zu erkennen sind. Denn nicht einmal in schlechten „Momentaufnahmen“ dürften oder könnten solche Szene entstehen, würden sie nicht tatsächlich passieren.

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Weitere Bilder unter: Fotos niederländisches Fernsehen

Aber die Geschäftsführung findet immer Erklärung warum Tatsachen zwar so aussehen wie sie aussehen, „aber eigentlich so gar nicht sind!“.

Und daher könnte man der Meinung sein, unter folgendem Motto der "Tatsachenverdrehung" soll das heurige Fest zum 450jährigen Jubiläum der Spanischen Hofreitschule stattfinden:

„Lasst uns heuer 450 Jahre Spanische Hofreitschule feiern, wir sind doch so stolz darauf was wir in den letzten (paar) Jahren alles erreicht und geschafft haben. Endlich haben wir den Staub der Geschichte abgeschüttelt, haben die Prinzipien der klassischen Reitkunst endlich hinter uns gelassen. Aus der Asche der Geschichte haben wir "Neues" geformt. Wir sind nun endlich frei und können am Pferd sitzen so wie es uns passt und so, wie wir es nur mehr können. Lassen wir doch den blöden Rössern nicht so hoch die Köpfe tragen, zwängen wir sie nieder, auch wenn sie nicht so wollen, wie wir es wollen. Unsere Häupter sind doch höher und am höchsten sind die unserer Geschäftsführung, unseres Aufsichtsrates und der Kopf unseres Ministers. Wir werden uns alle im Glanze der Jubiläumsfeier sonnen und bejubeln lassen, wir werden die Rösser besonders schön herausputzen, damit sie gut aussehen und schön weiß sind, alles andere zählt für uns nicht mehr. Lasst doch die Altvorderen sich im Grabe wälzen und die, die besser waren, haben wir sowieso nach Hause geschickt. Wir stehen über der glorreichen, vergangenen Zeit und über den ewigen Nörglern, Besserwisser und „selbsternannten Fachleuten“, alles nur naives Geschwätz. Wir brauchen kein Weltkulturerbe mehr, wir geben nichts mehr an unsere Nachfolger weiter, WIR sind die Erben und hinter uns die Sintflut. Eine neue Zeit ist mit uns, die wir Verantwortung tragen, angebrochen und zumindest wir sind stolz auf uns.“

450 Jahre wären wahrlich ein Grund zu feiern, doch bieten sie uns, die wir noch die Bilder anderer, WAHRER Vorbilder der Klassischen Reitkunst im Herzen tragen, nur Anlass zur Trauer.

Mehr will und kann man nicht mehr schreiben und deshalb lassen wir die Bilder als Zeugen dieses Niederganges sprechen.

KF Habel
Vicepräsident des Freundeskreises
der klassischen Wiener Reitkunst



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