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30.05.2014 18:50:18 Uhr

„Freundeskreis“ sind wir geblieben und unsere Anliegen sind die gleichen, nur unser Name hat sich leicht geändert. Denn seitens der Geschäftsführung der Spanischen Hofreitschule war unser Name nicht erwünscht und sie ließ sich dies mittels Gerichtsurteil bestätigen. Doch wenn man meinte, uns mit diesem Urteil mundtot zu machen, so laßt Euch gesagt sein: WIR KÄMPFEN WEITER!

Denn nun heißt der Freundeskreis „Freundeskreis der Klassischen Wiener Reitkunst“. Auch, wenn es mittlerweile die „Klassische Wiener Reitkunst“ nur mehr ansatzweise zu sehen gibt. Wo ist die Eloquenz und Exaktheit der einzelnen Lektionen? Wo ist der meisterhafte, perfekte Sitz, die vorbildliche Haltung, auch in schwierigsten Passagen und Schulen, wofür die Bereiter und Hofreitschule einmal berühmt war?

Auch wenn wir im Namensstreit dieses Mal eine gerichtliche Niederlage erlitten haben, so hat es an einer anderen Front wieder einen Sieg gegeben: Der unermüdliche, auch nicht kleinzukriegende 1.Oberbereiter Klaus KRZISCH hat sich gegen seine Zwangspensionierung gewehrt und obsiegt! Die Zwangspensionierung wurde vom Verwaltungsgerichtshof aufgehoben und Herr Krzisch musste seitens der Spanischen Hofreitschule wieder „in den Dienst gestellt werden“. Was aber leider nicht bedeutet, dass er wieder seiner Berufung und Aufgabe zum Dienste in der Spanischen Hofreitschule folgen darf und dies, obwohl er dort dringender denn je gebraucht wird.

Schön langsam kommt die Geschäftsführung der Hofreitschule allerdings in einen Argumentationsnotstand, warum sie den I. Oberbereiter außer Dienst gestellt hat! Denn zuerst wurde er ja schon von seinem Disziplinarverfahren freigesprochen (und trotzdem nicht wieder eingestellt) und nun wurde auch noch die Zwangspensionierung widerrufen! Welche Begründung wird man nun suchen bzw. (er- ) finden?

Selbstverständlich hat I. OB Krzisch sofort nach dem Urteil, und dies zum wiederholten Male, seine Bereitschaft zum Wiedereintritt in die Spanische, in einem Schreiben an die Geschäftsführung und an den Minister kundgetan. Bisher leider ohne Erfolg. Doch er wird weiterhin seinen ungebrochenen Willen behalten und für „seine Spanische“ eintreten. Dafür zollen wir ihm alle tiefsten Respekt. KLAUS, WIR ZIEHEN DEN HUT VOR DIR!

Unsere Hoffnung ruht nun auf Landwirtschaftsminister D.I. Andrä Rupprechter, der hoffentlich im Gegensatz zu seinem Vorgänger, die Dringlichkeit des Handelns erkennt und nicht nur OB Krzisch, sondern auch OB Riegler, unter ihren seinerzeitigen Bedingungen zurückholt um damit den endgültigen Niedergang der Hofreitschule zur "Allerweltsreiterei "verhindert. Dass er per Dienstanweisung die beiden fähigsten Oberbereiter wieder zurück an die Spanische holt – lieber heute, als morgen – und sie mit der, lt. Bundesgesetz geltenden Dienstanweisung ausstattet. Dass ihnen das alleinige Sagen, zum Wohle der Reitkunst, in- und außerhalb der Reitbahn gemeinsam obliegt, dies auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung und ihre Aufgaben erfüllen können und nicht durch willkürlich ernannte, inkompetente Personen – wie es in den letzten Jahren Praxis war - die diesen nicht gewachsen sind . Wo dies hinführte kann man heute leider sehen.

Nur dann kann diesem österrreichische Kulturgut die Weltgeltung als "Weltkulturerbe" erhalten bleiben und Österreich „seine“ Spanische.

In diesm Sinne, Ihr unverdrossener, unermüdlicher "Freudeskreis der Klassischen Wiener Reitkunst"!


Folgend ein exzellenter Artikel aus dem "KURIER", bitte mehr davon!


Link:   KURIER 26.05.2014 "Staatsdiener dürfen Vorgesetzte kritisieren"




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