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Kommentar zum Beitrag: Weltweiter Hohn und Spott
06.03.2013 13:17:19 Uhr

Ich gehe davon aus, das auch – und gerade – der „Freundeskreis“ sehr wohl wissen, dass diese Vorführung einer Witzfigur von Reiter nicht durch die Spanische veranlasst wurde, die allenfalls einen eigenen Reiter gehabt hätte, der eine wesentlich bessere Figur gemacht hätte. Es wäre dem nachzugehen, wer Initiator dieser Vorstellung gewesen ist, der „Reiter“, der ja bekannt ist und das Event Management werden Auskunft geben müssen. Es würde mich nicht wundern, wenn die Spur zu sehr bekannten Freunden der Spanischen führen würde, die auf diesem Weg ein Ei gekonnt gelegt haben. Interessant wäre ja auch, woher das Pferd stammt. Die Organisatoren sind zur Verantwortung zu ziehen.

Dr. Günter Vasicek


Sehr geehrter Herr Dr. Vasicek,
leider wissen wir vom Freundeskreis auch nicht wie es zu diesem traurigem Spektakel und den Peinlichkeiten kam und sind dabei Informationen darüber zu erhalten.

Worüber wir uns ärgern ist, dass
1. Bei einer Schi WM die Hofreitschule nichts verloren hat; es treten auch nicht andere hochkarätige Kulturinstitute auf wie die Sängerknaben oder eine Staatsopern Ensemble (was unterstützt, dass die Spanische weg von Kultur in Richtung Show und Kommerz abgedriftet ist)

2. wenn man schon weiß, dass ein privater Reiter mit seinem privaten Hengst auftritt – und das hat die GF der Spanischen gewusst, die GF die Stuten nicht nach Schladming (noch dazu insgesamt fast 500 km Fahrt im Winter) hätte schicken dürfen. Aber Show ist Show und dafür wird einiges riskiert. Man hat wohl übersehen, dass die anwesenden Zuschauer die Fohlen zwar lustig fanden, aber Millionen Fernsehzuschauer den (vermeintlichen) Hofreitschulreiter im Gedächtnis haben und damit die Vorführung der Spanischen zugerechnet wird. Und die Spanische hat bis dato auch keine Dementi oder Kommentare veröffentlicht.

Wir finden es sehr bedauerlich, dass dieses alte Kulturinstitut, wo die Klassische Reitkunst in ihrer reinsten Form gepflegt wurde, dem Kommerz geopfert wird – nicht bedenkend, dass man bei Kultureinrichtungen die Gewinne nicht über die „Abendkassa“ hereingewirtschaftet werden sondern über die Umwegrentabilität. Längst schon müsste die Spanische im Kulturressort angesiedelt sein und nicht in einem Wirtschaftsressort.

Herzlichen Dank für ihren Kommentar (wir freuen uns über jedes Engagement schriftlicher oder mündlicher Art) und
mit freundlichen Grüßen
Josef Offenmüller
Sprecher des Freundeskreises



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