:: News ::

Weltweiter Hohn und Spott!
13.02.2013 18:11:13 Uhr

Weltweiter Hohn und Spott über die Art der Präsentation der "Spanischen Hofreitschule-Bundesgestüt Piber" bei der Eröffnungsfeier der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming.

Man konnte und wollte es gar nicht fassen, dass eine solch peinliche und niveaulose Vorstellung überhaupt möglich sein kann. Welchen Schaden dadurch die Hofreitschule und damit ganz Österreich erlitten hat, sieht man an den weltweit empörten Reaktionen, nicht nur aus Reiterkreisen. Unzählige Briefe und Mails gehen bei uns ein, mit der Bitte, wir mögen doch darauf dringen und alles uns nur denkbar Mögliche unternehmen, dass dieser Ausbeutung unter Missachtung eines Kulturgutes ein rasches Ende bereitet wird.

Selbst unter der Annahme, dass dieses traurige Schauspiel in Schladming zwischen der Geschäftsführung der Spanischen und dem Event-Management des ÖSV so nicht abgestimmt war, erhebt sich die Frage, warum die Geschäftsführung der Spanischen Hofreitschule sich überhaupt darauf eingelassen hat, und die Stuten samt Fohlen nicht in Piber belassen hat. Das wäre nicht nur für die Pferde das Beste gewesen, sondern auch verantwortungsvoll und hätte die Welt davor bewahrt diese Vorstellung von der „Spanischen“ zu bekommen. Aber so, war vieles sehr peinlich, sehr zweifelhaft und jedenfalls nicht vorstellungswürdig. Dazu beigetragen hat auch das, jeder historischen Grundlage entbehrende, an einen "Pompfüneberer" (Erkl.: „uniformierter Bestatter“) erinnernde Phantasiekostüm des Gestütsleiters. So kann man das Image der Spanischen nicht verbessern.

Seit mehr als zwei Jahren weisen wir darauf hin, dass auf diese Art und Weise der Reputation der Spanischen Hofreitschule und damit der Reitkunst schwerer, vielleicht sogar nicht wieder gutzumachender Schaden zugefügt wird. Der dafür verantwortliche Bundesminister findet es nach wie vor nicht notwendig, dem Einhalt zu gebieten. Der von ihm bestellte Aufsichtsrat und die ernannte Geschäftsführung behaupten ernsthaft in aller Öffentlichkeit, dass die Hofreitschule und deren reiterliches Niveau noch nie so gut waren und der wirtschaftliche Erfolg alles Bisherige in den Schatten stellt. Wer soll ihnen das denn noch glauben?

"Und mache gut was andere verdarben"!* Wir und unsere Beiräte, Freunde und Unterstützer werden so lange um die Rettung dieses Kulturgutes kämpfen, bis es zu einer Rückkehr zu den im „Spanische Hofreitschul Gesetz“ verankerten und festgeschriebenen Rechten und Pflichten kommt, die Besten der Bereiter wieder zum Einsatz kommen und wir uns alle wieder mit Hochachtung und Ehrfurcht an den dargebotenen Hochleistungen und den künstlerischen Darbietungen der "Hohen Schule " in unserer " Spanischen Hofreitschule " erfreuen können.

*"König Ottokars Glück und Ende"



zurück