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Freiwillige Feuerwehr Loosdorf

Rettungsgasse seit 2012 in Österreich
Auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen ist die Rettungsgasse seit 2012 Pflicht!

Rücksichtslose Lenker, sowohl In- als auch Ausländer, bilden keine Rettungsgasse, verschließen diese vor den Einsatzfahrzeugen oder fahren in der Gasse hinter Einsatzfahrzeugen her!

Das Konzept der Rettungsgasse auf Autobahnen ist sehr einfach. Wenn sich auf der Autobahn ein Stau bildet, fahren die Auto- und Motorradfahrer jeweils links und rechts an den Straßenrand, wobei auch der Pannenstreifen mitbenützt werden kann. In der Mitte bildet sich so eine Gasse mit freier Fahrt für Feuerwehr, Rettung und Polizei.

Welche Vorteile bringt die Rettungsgasse?

Einsatzkräfte sind schneller und sicherer am Unfallort

rascheres Eintreffen und Vorankommen der Einsatzfahrzeuge

breitere Zufahrtsmöglichkeit für schwerere Einsatz- und Bergefahrzeuge

keine Behinderung der Zufahrt durch liegen gebliebene defekte Fahrzeuge oder missbräuchliche Verwendung des Pannenstreifens

Schnellere Versorgung von Verletzten

Zeitgewinn von bis zu 4 Minuten (Erfahrungen aus dem Nachbarland Deutschland);
1 Minute = 10 Prozent mehr Überlebenschance, dass heißt, die Rettungsgasse steigert die Überlebenschancen um 40 Prozent.

Klare und eindeutige Verhaltensregel für alle Verkehrsteilnehmer

System existiert bereits in Nachbarländern einheitliches Prinzip mit den wesentlichen Nachbarländer Deutschland, Schweiz, Tschechien und Slowenien

Die Rettungsgasse dient der Verkehrssicherheit

Strafrahmen

Als Strafrahmen ist eine Höhe von 72 bis 2.180 Euro vorgesehen, wenn ein Einsatzfahrzeug tatsächlich behindert wird. Das entspricht dem normalen, in der StVO verankerten, Strafausmaß für Verwaltungsdelikte, wie z.B. für das Befahren des Pannenstreifens.

Hier geht's zu einem Erklärungsvideo



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