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RETTUNGSGASSE seit 2012



Ab 1.1.2012 wird die Rettungsgasse auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen verpflichtend eingeführt.


Damit geht eine von der ASFINAG unterstützte langjährige Forderung der Einsatz- und Rettungsorganisationen in Erfüllung und soll es dadurch zur Verbesserung der Erreichbarkeit von Unfallstellen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen kommen.

Gesetzliche Regelung
Gemäß § 46 Abs. 6 StVO werden Fahrzeuglenker verpflichtet, bei Verkehrsstockungen auf einer Richtungsfahrbahn mit mindestens zwei Fahrstreifen eine freie Gasse (Rettungsgasse) zu bilden, um die Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen in der Mitte zwischen den Fahrstreifen zu ermöglichen. In Abschnitten mit mehr als zwei Fahrstreifen muss diese Rettungsgasse zwischen dem äußerst linken und dem daneben liegenden Fahrstreifen gebildet werden.
Die Verpflichtung zur Bildung dieser Rettungsgasse gilt demnach schon ab der Bildung eines Staus, nicht erst, wenn sich Einsatzfahrzeuge tatsächlich nähern.
Unterschiede je nach Anzahl der Fahrstreifen

Zweistreifige Straßenabschnitte:
Die Fahrzeuglenker sind verpflichtet, in der Mitte zwischen den beiden Fahrstreifen eine Rettungsgasse zu bilden.
Drei- oder vierstreifige Straßenabschnitte:
Die Fahrzeuglenker sind verpflichtet, zwischen dem äußerst linken und dem daneben liegenden Fahrstreifen eine Rettungsgasse zu bilden.

Beispiel: Bildung einer Rettungsgasse auf einer Autobahn mit drei Fahrspuren

Bevor die Fahrzeuge aufgrund der Verkehrsstockung zum Stillstand kommen, fahren die Fahrzeuglenker auf der äußerst linken Spur (dritte Spur) so weit wie möglich nach links.
Die Fahrzeuglenker auf der äußerst rechten Spur (erste Spur) wechseln auf den Pannenstreifen und die Fahrzeuglenker auf der mittleren Spur (zweite Spur) wechseln auf die erste Spur. Damit stehen der zweite Fahrstreifen und Teile des dritten Fahrstreifens als Rettungsgasse zur Verfügung.

Vorteile der Rettungsgasse:
• Einsatzkräfte sind rascher am Unfallort
• breitere Zufahrtsmöglichkeit für schwerere Einsatz- und Bergefahrzeuge
• keine Behinderung der Zufahrt durch defekte Fahrzeuge oder missbräuchliche Verwendung des Pannenstreifens
• schnellere Versorgung der Verletzten
• eindeutige Regelung für alle Verkehrsteilnehmer - Steigerung der Verkehrssicherheit

Die Pflicht zur Bildung der Rettungsgassen gibt es bereits in einigen Nachbarländern und zeigen Erfahrungen aus Deutschland, dass Einsatzfahrzeuge dadurch im Durchschnitt vier Minuten schneller am Einsatzort sind.

Rechtsfolgen:
Aus der Verpflichtung des § 46 Abs. 6 StVO 1960 zur Bildung einer Rettungsgasse folgt auch die Möglichkeit der Bestrafung für all jene, welche dieser Pflicht nicht nachkommen. Wer als Lenker eines Fahrzeuges trotz Vorliegen der Voraussetzungen keine Rettungsgasse bildet oder verbotenerweise die Rettungsgasse befährt und damit Einsatzfahrzeuge, Fahrzeuge des Straßendienstes oder Fahrzeuge des Pannendienstes behindert, begeht gemäß § 99 Abs. 2c Zi 9 und 10 StVO 1960 eine Verwaltungsübertretung, welche mit einer Geldstrafe von bis zu EUR 2.180,- zu bestrafen ist.

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