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Sporthalle Hollabrunn

Bild: Sporthalle Eingangsbereich

Nebst zahlreichen Sportmöglichkeiten bietet die Sporthalle Hollabrunn Fassungsraum für bis zu 3.000 Personen und zählt damit zu den größten Veranstaltungshallen in NÖ.

Adresse:
Aumühlgasse
2020 Hollabrunn
Tel. 02952 3335-320

Musikevents und TV-Sendungen zählen seit Jahren zu den Programmhighlights in der Hollabrunner Sporthalle und erzielen hohes Publikums- und Medienecho.

Alle Termine finden Sie auf unserer Seite der Veranstaltungen.


Mehrzweckhalle
Die SPORTHALLE HOLLABRUNN wurde, den örtlichen Gegebenheiten entsprechend, als Mehrzweckhalle konzipiert. Auf eine Spezialisierung für bestimmte Sportarten wurde wissentlich verzichtet. Den vielen in Hollabrunn ansässigen und tätigen Sport-vereinen eine geeignete Trainings- und Wettkampfstätte zur Verfügung stellen zu können, erfordert eine umfassende und möglichst vielen Sportarten gerecht werdende Ausstattung. Zudem erfüllt die Sporthalle auch noch viele Anforderungen, die an eine moderne Veranstaltungshalle gestellt werden.


Sporthalle
Trotz der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Sporthalle liegt der Schwer-punkt im sportlichen Bereich. Sieben verschiedene Ballsportarten können ohne viel zeitraubende Zu- und Umbauten betrieben werden, wobei auch hier die verschiedensten Kombinationen möglich sind. 2020 m² reine Sportfläche stehen den Benützern zur Verfügung, sodass um nur einige wenige Beispiele herauszugreifen, gleichzeitig 2 Tennisplätze oder 1 Handballplatz 40/20 m und ein Basketballfeld bespielt werden können. Auch ein Turnunterricht von 2 oder 3 Schulklassen kann hier gleichzeitig stattfinden. Eine - wie übrigens die ganze Spielfeldbande - mobile PLEXIGLAS-Spielfeldabgrenzung an der Längsseite des Hauptspielfeldes ermöglicht eine optimale visuelle Ball-Verfolgung beim Spielverlauf.


Turnhalle
Alle zum Aufstellen von Turngeräten notwendigen Bodeneinbauten (über 100 an der Zahl) sind vorhanden und ermöglichen sowohl den Trainingbetrieb als auch die Abhaltung von Wettkämpfen nach internationalen Normen.


Garderoben/Backstage
Großzügige Garderobenanlagen mit 8 Umkleidekabinen samt Duscheinheiten und 3 Schiedsrichter- bzw. Lehrergarderoben können genauso benützt werden wie das angeschlossene Buffet für etwa 100 Personen. Die Tribünenanlage bietet insgesamt knapp 650 Zuschauern Platz - davon 224 Klappsitze auf der Galerie und 397 Plätze auf ausfahrbaren Teleskop-Sporttribünen direkt nahe dem Spielfeld/Parkett.


Veranstaltungen
Dem Charakter der Mehrzweckhalle entsprechen Nutzungsvarianten wie Großver-anstaltungen bis hin zu 3.000 Personen, Bühnenproduktionen, Popkonzerte, Messen, Ausstellungen und TV-Sendungen. Auch für solche Veranstaltungen wurde getrachtet, Einrichtungen zu schaffen, die bei größtmöglicher Funktionalität ein Optimum an Flexibilität bei geringem Zeitaufwand bietet.


Technik
Mehr als 1000 Laufmeter Installationsverrohrungen (unter dem Hallenboden verlegt) verteilen in der gesamten Halle Strom, Telefon, Rundfunk-Antennen und Mikrofon-leitungen. Für den Sportbetrieb steht eine vollelektronische Sport-Anzeigetafel in LED-Technik zur Verfügung. Die Musikzu- sowie Einspielungen und die Sprechanlage für den Hallensprecher können direkt vom Kampfrichtertisch neben dem Spielfeld bedient werden. Eine auf einer DEMAG-Kranträgerbahn montierte schwere textile Hallenabteilung kann auf Knopfdruck mittels E-Motoren auf- und zugefahren werden. Ballfangnetze hinter den Toren können ebenso elektrisch oder manuell bedient werden.


E-Technik
Die hauseigene TRAFO-STATION und eine internationalen Maßstäben entsprechende Stromversorgung in der Halle mit separater Erdung und Normanschlüssen vermag unabhängig vom Normalbetrieb zuverlässig die Leistung eines kleinen "Kraftwerks" zu liefern. 90 Hängepunkte (zu je 150 kg belastbar) unter dem Hallendach ermöglichen in 7,5 m Höhe den Einbau bzw. das "FLIEGEN" von Dekorations- und Beleuchtungs-elementen, wie z.B. in TV-Studios üblich.


Bühnentechnik
208 m² mobile Systembühnen-Elemente (mit je 750 kg/m2 belastbar), erlauben einen raschen Bühnenaufbau an nahezu jeder beliebigen Stelle.
Mehrere EINHELL-Motorseilzüge (mit je 150 kg Tragkraft) an verschiedenen Hallenpunkten vormontiert, ermöglichen z.B. bei Verwendung einer 18 m ALU-3-Eck-Traverse die Anbringung von textilen Bühnenhorizonten, Vorhängen und Dekorationen.
Zum Schutz des punktelastischen Sportbodens wird bei Veranstaltungen mit starker Belastung wie z.B. bei Popkonzerten, Clubbings oder Messeveranstaltungen voll-flächig oder partiell auf Verkehrsflächen ein mobiler "Schonbelag" aufgerollt oder Schutz-Platine aufgelegt.
Ein Rückbau- von Mehrzweck- auf Sportbetrieb ist Dank der hervorragenden Zufahrts- und kurzen ebenerdigen Ladewege mit maschineller Unterstützung binnen weniger Stunden vollzogen.


Hallenbeleuchtung
1.300 LUX leistet die damit FARB-TV- tüchtige und mit Metall-Halogen-Dampflampen bestückte Sportbeleuchtung, die ebenso wie die zahlreichen Neon-Tageslicht-bänder in Gruppenschaltung im Normalbetrieb oder im Arbeitsbetrieb wechselweise bedient werden können. Eine zusätzliche NOTBELEUCHTUNGSANLAGE sorgt vor allem bei Veranstal-tungen abseits des Sport-betriebs für die Kennzeichnung der Fluchtwege und somit auch für die Sicherheit aller Gäste.


Heizung/Klima
Die Beheizung der Sporthalle erfolgt mittels Warmluftheizung und umweltfreundlich mit Fernwärme. An 6 verschiedenen Stellen in der Halle kann sowohl über Heiz-register geführte und sodann vorgewärmte Frischluft über große Heizungsrüssel in die Halle eingeblasen werden bzw. im Umluftbetrieb auch wieder abgesaugt bzw. neu aufbereitet werden. 6 große Abluftventilatoren in rund 13 m Höhe unter der Kuppel-mitte saugen bei Bedarf schlechte Luft ab.


Parkplätze/S-Bahn Nähe
Bei Dunkelheit beleuchtete Verkehrs- und Parkflächen nahe beim Haupteingang, vis a vis der Sporthalle oder am angrenzenden Messegelände beim Stadtsaal ermöglichen bis zu 3.000 Personen einen kurzen Zugang zum Kassenkiosk beim Haupteingang.
Für Bühnenproduktionen kann der Lade- und Backstagebereich gesperrt und nur für die Produktionsfahrzeuge und den feuerpolizeilichen Dienst reserviert und freigehalten werden.


Sicherheit
Vor allem bei Musikveranstaltungen und Bühnenproduktionen wird in bewegten Zeiten wie diesen auf Sicherheit großen Wert gelegt. Die feuerpolizeiliche Abnahme des Hauses vor dem Publikumseinlass bzw. vor Beginn der Veranstaltungen zählt ebenso wie eine eigene Einlass-Security-Mannschaft nunmehr schon zum administrativen Standard des Hauses.


Organisation/Management/Gastronomie
Ebenso wie beim bereits einige Jahre früher erbauten Stadtsaal, vermag ein erfahrenes und bewährtes Team im Rahmen der Möglichkeiten nahezu alle admini-strativen Wünsche und Begehrlichkeiten - angefangen von der Terminbuchung für Sportbetrieb bis hin zum Ticketprint/Vertrieb für Musikevents zu erfüllen. Professionelle Partnerbetriebe wie z.B. im Cateringbereich (Partyservice Rohringer) ergänzen bei Bedarf die Dienstleistungspalette des Hauses und machen gerade damit die Sporthalle Hollabrunn zur wettbewerbsfähigen "Location" in NÖ.

Diese in Österreich einmalige stützenfreie Konstruktion wie die Sporthalle Hollabrunn vermag somit weitestgehend allen Anforderungen eines multifunktionellen Mehrzweckhauses unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Lösungen und in Bezug auf ein großzügiges Platzangebot gerecht zu werden.


Technische Information
Die Kuppelkonstruktion der Mehrzweckhalle Hollabrunn - die technisch modernste Konstruktion dieser Art.

Einleitend muss erklärt werden, dass dieses Bauwerk funktionell vielseitig konzipiert werden musste, um sowohl Großveranstaltungen, Messen und Ausstellungen als auch dem Freizeit- und Schulsport dienen zu können.

Aus dieser Forderung, mehrere Spielplätze in den verschiedensten Disziplinen platzieren zu können, leitete sich eine ca. 2700 m2 Grundfläche einschließende, innen komplett stützenfreie Hallenkonstruktion ab, die später durch den Anbau eines Garderobe- und Sanitärtraktes ergänzt werden konnte. Die Forderung nach einer möglichst leichten Konstruktion, die auf nur wenigen Bohrpfählen ruhen sollte, war durch die Bodenverhältnisse am zur Verfügung stehenden Grundstück gegeben, wo sich erst in ca. 12 m Tiefe tragende Schichten fanden.

Sowohl die große Spannweite wie auch die gewünschten geringen Stützlasten führten zur Entwicklung einer stählernen einlagigen dreiläufigen Stabrostkuppel mit einer Spannweite von 65 m und einem Stich von nur 9,75 m über den sechs 3,25 m hohen Stahl-Beton-Auflagern. Um die Heizkosten möglichst gering zu halten, wurde eine maximale Gesamthöhe von nur 13 realisiert.
Die Stahl-Beton-Auflager tragen ihre Auflagerlast auf je vier Bohrpfähle ab. Die Horizontallasten aus dem Dachschub werden über stählerne Spannkabel aufgenommen, welche die Auflager unter dem Hallenboden diagonal verbinden.

Die feuerverzinkten, durchschnittlich 4,7m langen Stahlrohrstäbe wurden mit ihren ankerförmigen Enddeformationen in die Bohrungen stählerner Hüllkörper, die als Knoten ersichtlich sind, eingeführt. Anschließend wurde der freibleibende Innenraum mit rasch abbindendem, hochfestem und schrumpffreien Spezialbeton aus-gegossen. Es ist dies ein neu entwickeltes und mit weltweiten Patenten geschütztes Verfahren der Ingenieure Frantl, Zemler und Hofstätter.

Diese Stabverbindung kommt, neben der Wirtschaftlichkeit gegenüber geschraubten oder geschweißten Systemen (die Deformation eines Stabes nimmt ca. 5 min, der Verguss von sechs Stab-Enden ca. 10 min. in Anspruch) auch der statischen Forderung nach einer äußerst steifen Verbindung zugute.
Bei elastischeren Verbindungen könnte durch die hohen Knotenlasten bei den gewollt geringen Ablenkwinkeln der Stäbe vom Knoten (in diesem Fall ca. 2,4 Grad von der Knoten-Horizontalen) leicht ein Durchschlagen in den unteren Stabilitätszustand erfolgen. Mehrere Stäbe der Konstruktion werden im Extremfall mit ca. 65 t Druck, andere mit 15 t Zug beanschlagt, wozu sich dann noch Biegemomente überlagern.

Das gesamte Tragwerk mit einem Gesamtgewicht von unter 60 Tonnen wurde in nur vier Wochen montiert und stellt in seinen Knotenverbindungen technologisch eine sensationelle Neuheit dar, die vorerst von einigen Fachleuten auch angezweifelt wurde. Erst während er Bauzeit bewiesen die Entwickler durch äußerst erfolgreichen Testreihen in Originalgrößen an der TH Wien die Richtigkeit ihrer Annahmen.

Eine weitere Novität stellen die unter die Tragekonstruktion abgehängten im Niet- und Klebeverfahren hergestellten doppelschaligen, isolierten Dachhautpaneele dar; sie tragen den baupolizeilichen Auflagen (Schutz der Stahltragkonstruktion vor direkter Befeuerung im Brandfall) gleichsam als Hitzeschild voll Rechnung.

Durch Perforation von ca. 50 % der Paneele an der Innenseite konnte auch den akustischen Anforderungen entsprochen werden.

Die Form der Halle selbst ergibt ein minimales Verhältnis von Oberfläche zur Grundfläche, was sowohl den Baukosten als auch den Heiz-, Betriebs- und Wartungs-kosten entgegenkommt. Die Fassade ist durchgehend isolierverglast bzw. in den spielfeldbegrenzenden Flächen ballwurffest kunstverglast.

Abschließend kann gesagt werden, dass durch den Einsatz modernster Technologien in weniger als 6 Monaten ein in seiner Form und Zweckmäßigkeit von der Technik geprägtes, architektonisch harmonisches Bauwerk geschaffen wurde, das gegenüber konventioneller Bauweise durch geringe Baukosten und Bauzeiten hervorsticht.
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